Wir möchten Sie als Autorin oder Autor gewinnen!

Geben Sie Ihre Erfahrung in Form von eigenen Patienten-Fällen weiter.

Annette Steigert

Leitung Content

Sie haben Fragen zur Autorenschaft?
Hier finden Sie die Antworten.

Wer kann mitmachen?
Wir sind ständig auf der Suche nach erfahrenen Ärztinnen und Ärzten, die Freude daran haben, ihr Wissen weiterzugeben und andere von ihren Erfahrungen profitieren zu lassen. Werden Sie Teil unseres Autoren-Pools. Werden Sie Autorin oder Autor bei close2real.training.
Was habe ich davon?

Wenn der Funke von close2real.training auf Sie übergesprungen ist, Sie unser Konzept überzeugt hat und Sie bei uns mitwirken möchten, dann tragen Sie dazu bei, die Qualität in der Medizin auf höchstem Niveau zu halten. Sie teilen Ihr Wissen und tragen mit dazu bei, Ihren Kolleginnen und Kollegen innerhalb kurzer Zeit ein Erfahrungswissen zu vermitteln, das sie sonst erst nach Jahren erreichen könnten. Sie verraten Ihre Tipps &Tricks und zeigen, wie man am besten häufige Fehler und Irrwege vermeidet – ganz im Sinne von Best Practice und Evidence-based Medicine.

Wie kann ich konkret mitarbeiten?

In Zukunft werden wir Ihnen ein ausgefeiltes Autorentool zur Verfügung stellen - zum Erstellen von Drehbüchern für die simulierten Patientenfälle. Sie benötigen keine großen technischen Hilfsmittel: Sie kreieren Ihre simulierten Patientinnen und Patienten, möglichst authentisch und nah an realen Fällen, die Sie selbst diagnostiziert und behandelt haben. Die Fälle sollen ausgewählte Aspekte verdeutlichen, Irrwege oder Umwege legen oder bestimmte Lerninhalte vertiefen. Es geht um die didaktische Wahrhaftigkeit. Wichtig ist, dass Sie uns passende Befunde (Röntgenbild, Foto, EKG, Laborwerte etc.) zur Verfügung stellen können. Diese werden selbstverständlich anonymisiert.

Welche Daten zum Fall brauchen Sie noch?

Zunächst benötigen Sie die Leitsymptome, die Vorerkrankungen, die Ziel- und die Verdachtsdiagnosen.

Wie formuliere ich die Lernziele?

Bitte orientieren Sie sich dabei an den Leitlinien der Fachgesellschaften und passen Sie die Lernziele an das Niveau (Medizinstudierende, Assistenzärztinnen/Assistenzärzte, Fachärztinnen/Fachärzte, Spezialist/innen) an, das Sie für Ihren Fall ausgewählt haben.

Wie lege ich die Anamnesedialoge und den Diagnoseweg an?

Für die Anamnese arbeiten wir mit Sprachrobotern, sogenannten BOTs. In unserem Tool erfassen Sie alle denkbaren Fragen, die Ihnen zu dem Fall wichtig erscheinen. Bitte stellen Sie nicht nur Fragen, die direkt und zielgerichtet zur Diagnose führen, sondern auch Fragen, die unerfahrene Ärzt/innen bzw. Nutzer/innen stellen würden, die auch mal Fehler machen. Wichtig ist es, Fragen zum Ausschluss von Differentialdiagnosen sowie zur realistischen, empathischen Gestaltung eines Arzt-Patienten-Gesprächs zu integrieren. Die Antworten der Patientin/des Patienten sollen möglichst authentisch und in deren Sprache formuliert sein. Stellen Sie sich eine realistische Situation vor, in der eine Patientin bzw. Patient vor Ihnen sitzt.

Dieser Dialog ist das Drehbuch. Sie sind "Regisseurin/Regisseur" und geben der Patientin/dem Patienten ein Gesicht, einen Habitus und einen Charakter. Je mehr Sie dabei eine "echte" Patientin/ einen "echten" Patienten vor Augen haben, desto besser und authentischer. So werden die Fälle genauso vielfältig und spannend wie in Ihrem echten Arbeitsalltag.

Nach der Anamnese, geben Sie die passenden körperlichen und apparativen Untersuchungen vor, zeigen aber auch hier Irrwege und Fehler auf. Alle Schritte des Diagnosewegs schreiben Sie als Vermerke in die Patientenakte, die in der Anwendung sofort nach der Antwort erscheinen.

Worauf kommt es bei dem Feedback an?

Nachdem die Nutzerin/der Nutzer die Diagnose gestellt hat, bewertet das System nach Ihren Vorgaben deren/dessen Leistung in einem differenzierten, individuellen Feedback. Das Feedback bezieht sich auf die konkreten Fragen, Handlungen und Entscheidungen der Nutzerin/des Nutzers und ist ein wesentlicher Mehrwert dieser Fortbildungsform. Neben der richtigen Diagnose zählen auch das Vorgehen, der Zeit- und Kostenaufwand sowie die Patientenbelastung.

Was ist, wenn eine Userin/ein User die falsche Diagnose gestellt hat?

Gar kein Problem. Hat sie bzw. er den Fall nicht bestanden, kann dieser so lange wiederholt werden bis der Fall bestanden wird – und anhand Ihres Feedbacks kann die Nutzerin/ der Nutzer sehr viel lernen.

Was ist mit der Therapie, der Patientenberatung und -nachsorge?

Zunächst fokussieren wir nur die Diagnostik. Die Therapie, Patientenberatung und -nachsorge folgt in weiteren Schritten.

Kann man auch ganze Fallfamilien erstellen?

Sehr gerne. Beim Konzipieren der Fälle kommen Ihnen bestimmt viele Ideen für weitere Varianten eines Patientenfalls. Das Erstellen möglichst vieler Szenarien unter einem Leitsymptom z.B. „Atemnot“ führt zu Fallfamilien, wobei Symptomatik und Vorgehen variieren können.

Kann ich bei Ihnen auch in anderen Bereichen als Autorin bzw. als Autor tätig werden?

Auf jeden Fall. Bitte wenden Sie sich gerne jederzeit an uns, wir realisieren jede Menge anderer Projekte, u.a. auch E-Learnings in verschiedenen Fachbereichen, bei denen Sie Ihre Expertise sehr gerne einbringen können.

Wie groß ist der Aufwand für einen Fall, wieviel Zeit muss ich einplanen?

Generell lässt sich die Frage nicht beantworten, das hängt natürlich sehr von der Komplexität des Falles ab; jedoch gilt: beim Erstellen des ersten Falls ist der Aufwand am größten, bei allen weiteren Fällen innerhalb einer Fallfamilie reduziert ers sich ganz erheblich.

Wird das Erstellen von Fällen auch honoriert?

Selbstverständlich bezahlen wir Ihnen ein angemessenes Autorenhonorar, das wir im Einzelnen persönlich mit Ihnen absprechen.

Können wir auch als Autorenteam arbeiten innerhalb unserer Abteilung?

Dazu sagen wir nur: Prima Idee – und: bewährte Idee!